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Gut zu wissen...

... beim Reisen durch die USA


Zeitzonen

In den USA gibt es 6 Zeitzonen

EST (Eastern Standard Time) = MEZ - 6 St.
CST (Central Standard Time) = MEZ - 7 St.
MST (Mountain Standard Time) = MEZ - 8 St.
PST (Pacific Standard Time) = MEZ - 9 St.
Alaskan Time = MEZ - 10 St.
Hawaiian Time = MEZ - 11 St. 

Die meisten Bundesstaaten (außer Indiana, Arizona und Hawaii) der USA stellen auf die Sommerzeit (Daylight Saving Time, DST) um. DST beginnt jedes Jahr um 2:00 Uhr Ortszeit am ersten Sonntag im April und endet um 2:00 Uhr Ortszeit am letzten Sonntag im Oktober.


Trinkgeld

In den USA sind Tips – so der US-amerikanische Ausdruck für Trinkgelder – ein wichtiger Bestandteil des Arbeitslohns. Hier finden Sie Empfehlungen für die häufigsten Serviceleistungen.

Taxifahrer erwarten mindestens 15 Prozent des Fahrpreises bzw. mindestens zwei bis drei US-Dollar. Im Restaurant sollten Sie einen Tip von 15 bis 20 Prozent aufschlagen, wenn Sie mit dem Service außerordentlich zufrieden waren, sogar 25 Prozent. In Schnellimbissen ist nur dann ein Trinkgeld üblich, wenn Getränke und Speisen an den Tisch gebracht werden. Extraleistungen im Hotel werden in unterschiedlicher Höhe honoriert: Beispielsweise kann die Concierge zwischen zwei und zehn US-Dollar für das Besorgen von Theaterkarten erhalten, der Portier erhält einen Dollar für das Besorgen eines Taxis oder Dienstleistungen wie Regenschirm oder Koffertragen. Bei Aushändigung Ihres Wagens sollten Sie dem Parking Attendant ein bis drei US-Dollar zustecken. Trinkgelder für das Zimmermädchen – Richtwert ist hier ein US-Dollar pro Nacht – sollten gut sichtbar auf das Kopfkissen gelegt werden.
Leiter und Busfahrer von Tagestouren erhalten pro Tag zwei US-Dollar, bei Halbtagestouren entsprechend weniger. Wer mit dem Service an einer Tankstelle sehr zufrieden ist, sollte dies mit einem Tip von mindestens 25 Cent honorieren.

 

Notruf

Die Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst lautet 911. Beim Absetzen eines Notrufs müssen Sie der angerufenen Leitstelle folgende Informationen übermitteln:

Wo geschah es?
Was geschah?
Wie viele Personen sind betroffen?
Welche Art von Erkrankung/Verletzung liegt vor?

Warten Sie auf Rückfragen der Leistelle und legen Sie erst auf, wenn die angerufene Leitstelle keine Fragen mehr hat und das Gespräch beendet.

 

Elektrizität

Die Stromspannung beträgt in den USA 120 Volt und die Frequenz 60 Hz. Hiesige Elektrogeräte sollten daher nur eingepackt werden, sofern Sie sich auf 120 Volt umschalten lassen. Zu beachten ist, dass deutsche Elektrowecker, die über das Stromnetz mit Energie versorgt werden, in den USA etwas schneller laufen, da sie auf eine Frequenz von 50 Hz ausgelegt sind.

 

Geschäftsöffnungszeiten

In den USA gibt es kein verbindliches Ladenschlussgesetz. Die meisten Läden haben montags bis samstags von 10.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Am Sonntag kann man häufig von 10.00 bis 18.00 Uhr einkaufen. Manche  Supermärkte haben sogar rund um die Uhr geöffnet.

 

Post / Briefmarken

In den USA gibt es selbst in den entlegensten Orten ein Postamt, bei dem Sie Briefe aufgeben oder Päckchen verschicken können. Bei einem Postamt können Sie sich selbst auch postlagernd Post schicken lassen. Diese müssen an folgende Adresse geschickt werden:

Ihr Name
c/o General Delivery
Main Post Office
Stadt / Staat
USA

Die Adressen der Postämter finden Sie unter „United States Government“ auf den weißen Telefonbuchseiten.

 

Telefon

Während in Deutschland Telefonzellen weitgehend aus dem Stadtbild verschwunden sind, findet sich in den USA quasi an jeder Straßenecke ein Anschluss. Übliche Orte für Telefonzellen sind z. B. Supermärkte und Tankstellen. In jeder öffentlichen Telefonzelle können Sie sich auch zurückrufen lassen. Beim Telefonieren erreichen Sie durch Wählen der Null den Operator, der Ihnen sämtliche Vorwahlnummern und Tarife nennen kann. Der Operator vermittelt auch „Collect-Calls“, d. h. R-Gespräche, bei denen der Angerufene die Telefongebühren bezahlt.

Die einheitliche Notrufnummer ist 911.
Die Auskunft erreichen Sie unter 411.

Selbstverständlich können Sie auch ohne Operator telefonieren und Ihren Gesprächspartner direkt anwählen:  Bei Ortsgesprächen müssen Sie dazu einfach 25 Cent einwerfen und anschließend die siebenstellige Nummer wählen.
Bei Ferngesprächen muss in manchen Fällen erst eine dreistellige Vorwahl und die Nummer, in anderen Fällen eine 1 oder andere Zahl gewählt werden. Danach fordert Sie der Operator oder eine Computerstimme zur Bezahlung der ersten drei Minuten auf. Nach Einwurf der 25-Cent-Münzen können Sie bis zur nächsten Zahlungsaufforderung telefonieren.

Als Alternative zum Telefonieren mit 25-Cent-Münzen empfiehlt sich der Kauf einer Telefonkarte für 10 bis 20 Dollar. Pre-Paid-Telefonkarten gibt es in jedem Supermarkt. Hier muss zunächst die angegebene Servicenummer und dann die gewünschte Nummer angewählt werden.

Von Ihrem Hotelanschluss aus ist das Telefonieren mit einer „Calling-Card“ meist vier bis sechsmal günstiger als der Hoteltarif. „Calling Cards“ werden von den Telefongesellschaften angeboten. Kompliziert wird das Telefonieren mit der „Calling-Card“ allerdings, wenn das örtliche Netz von einer anderen Firma betrieben wird, als von der, deren Karte Sie erworben haben. In diesem müssen Sie vor Ihrem Telefonat endlose Zahlenkolonnen eingeben oder Fragen beantworten.


Jagd- und Fischereibestimmungen

Jagd und Fischereibestimmungen gehören zum Hoheitsbereich der Bundesstaaten und sind somit nicht einheitlich. Sie können sich beim Department of Natural Resources (DNR) des jeweiligen Staates über die geltenden Vorschriften informieren. Angellizenzen können Sie in den meisten Angelgeschäften und Bootsverleihen erwerben. Angel- und Jagdscheine gibt es zudem beim jeweiligen DNR – in vielen Staaten sogar via Internet.


Rauschmittel

Der Besitz geringster Mengen von Rauschmitteln zieht ausnahmslos eine lebenslange Einreisesperre nach sich und kann zu langjährigen Haftstrafen führen. Hinzu kommen hohe Zollforderungen, die sich auf mehrere Hunderttausend US-Dollar belaufen können.


Alkoholgenuss

In der Öffentlichkeit Alkohol trinken ist  fast überall verboten. Strafbar ist auch das sichtbare Tragen alkoholischer Getränke.  Ebenso darf kein Alkohol an unter 21-jährige abgegeben werden.


Rauchverbote

Rauchverbote werden in den USA häufiger verhängt als in Deutschland und sollten beachtet werden, da bei Verstößen Ordnungsstrafen drohen.


Nacktbaden

Es gibt nur noch vereinzelt Gesetze einzelner Bundesstaaten, die Nacktheit als "indecent exposure" werten und somit strafbar ist. Bitte beachten Sie, dass Nacktbaden und Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst und zu Schwierigkeiten führen kann. Sie sollten Nacktbaden - auch von Kleinkindern - unterlassen. 


Verletzung der Aufsichtspflicht

In den USA kann das Unbeaufsichtigtlassen von Kindern bestimmter Altersstufen strafbar sein und unter Umständen geahndet werden. Beachten Sie diesen Umstand, wenn Sie Ihr Kind kurz im Hotel oder im Auto lassen. Die Altersstufen richten sich nach den lokalen Richtlinien des jeweiligen Staates. Grundsätzlich gilt, dass Kinder unter 8 Jahren nie, Kinder unter 12 oder 13 Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt gelassen werden sollten.

 

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