Der größte Bundesstaat der Vereinigten Staaten
Grizzlys, Schwarzbären, Elche und Gletscher Alaska ist ein Traumland für Naturliebhaber. Mit einer Fläche von 1,7 Millionen Quadratkilometern ist Alaska der größte Bundesstaat der USA und nimmt circa ein Fünftel der Gesamtfläche der Vereinigten Staaten ein. Es liegt ein wenig abgeschieden von den anderen Staaten und grenzt lediglich im Osten an ein anderes Land Kanada. Nur 660.000 Menschen leben dort.
Nationalparks erkunden
Die Nationalparks Alaskas, am günstigsten mit dem Auto zu erreichen, übertreffen sich gegenseitig in ihrer Schönheit: Wer vor dem Reflection Pond im Denali-Nationalpark steht und sieht, wie die Berge sich im glasklaren Wasser spiegeln, muss unwillkürlich an die Szene in dem Film Forrest Gump denken. Forrest berichtet von seinem Lauf: Die Landschaft sah so aus, als ob es zwei Himmel geben würde. Der Denali-Nationalpark liegt in Zentralalaska und wurde schon 1917 gegründet. Er erstreckt sich über eine Fläche von rund 24.000 Quadratkilometer. Der Hauptsitz des Parks ist über den George-Parks-Highway zu erreichen. Der Park bietet wunderbare Möglichkeiten zum Wandern und Campen.
Ein Traum für Naturliebhaber
Ein ebenfalls sehr beliebtes Ziel ist der Nationalpark Glacier Bay. Der mit seinen circa 13.000 Quadratkilometern etwas kleinere Park liegt im Südosten Alaskas. Die Glacier Bay, erstreckt sich mit ihren Fjorden weit in den Nationalpark hinein. Hier ist warme, wettertaugliche Kleidung ein Muss: Regen ist im Südosten Alaskas die Norm. April, Mai und Juni sind meist die trockensten Monate. Zu erreichen ist der Glacier-Bay-Nationalpark wie sehr viele Nationalparks in Alaska nur mit Flugzeug oder Boot. Zum jeweiligen Startpunkt für Boot oder Flugzeug kommt man am einfachsten mit dem Auto.
Aber auch die anderen Nationalparks, Gates-of-the-Arctic-Nationalpark, Katmai-Nationalpark, Kenai-Fjords-Nationalpark, Wrangell-St. Elias-Nationalpark und Lake-Clark-Nationalpark, sind Zeit und Reise wert.
Ruhe und Einsamkeit
Juneau, die Hauptstadt Alaskas, ist die einzige Staatshauptstadt in den Vereinigten Staaten, zu der keine Straße hinführt. Nur knapp über 30.000 Menschen leben dort. Um in die Stadt zu kommen, muss man fliegen oder mit dem Boot fahren.
Anchorage, mit 275.000 Einwohnern mit Abstand die größte Stadt in Alaska, bietet viele Aktivitäten für Kulturinteressierte: Das größte Museum Alaskas das Anchorage Museum of History and Art besitzt hervorragende Sammlungen zur Geschichte des Landes und der Kunst der Ureinwohner. Die dauerhafte Ausstellung Art of the North zeigt neben dem bekanntesten Landschaftsmaler Sydney Laurence auch andere namhafte Künstler. Eine ganze Ebene ist der Alaska Gallery gewidmet: Hier werden Kunst von den Kulturen der Aleut, Eskimos und Tlinglit ausgestellt. Ständig wechselnde Ausstellungen bereichern das Sortiment des Museums.
Bodenschätze und unvergessliche Erlebnisse
Wegen der enormen Holzvorkommen ist die Papier- und Holzindustrie in Alaska ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Landes. In den Bergen werden Bodenschätze, wie beispielsweise Gold und Kupfer, abgebaut. Auch die Fischer sind nicht untätig: Überwiegend wird Lachs und Kabeljau exportiert.
Alaska ist ein wunderschönes, naturbelassenes Land. Man sollte sich beim Reisen Zeit lassen, um die Eindrücke der malerischen Natur und Bergketten ganz in sich aufzunehmen. Das Land lädt ein, mit dem Auto gemütlich loszufahren und überall zu halten, wo es beliebt. Sei es, um ein Urlaubsfoto zu knipsen, die Aussicht und die Natur zu genießen oder einen kleinen Spaziergang zu machen. Eindrucksvolle Fahrten durch unberührte Natur machen den Alaska-Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis.