Unendliche Freiheit, unbegrenzte Möglichkeiten, das sind immer noch die Schlagworte, mit denen wir einen Urlaub in den Vereinigten Staaten verbinden. „On the road“ in Amerika, das wusste schon Beatnik Jack Kerouac, ist ein Rausch der Gefühle, der Rausch sich einen Wagen zu schnappen, dort hinzugehen wo man will, immer neue Orte zu besuchen, immer weiter auf den endlosen Highways „Across America“ unterwegs zu sein und das wahre Leben zu spüren.
Dort findet man nicht nur Ausgelassenheit, sondern auch Ruhe und Besinnliches, man denke nur an den trägen Missisippi, Ol´Man River genannt, wo der Blues geboren wurde, die mächtigen Rockys, vor denen man ehrfürchtig verweilt oder die kleinen, beschaulichen Städtchen von Neuengland, mit ihrer Bilderbuchcharme.
Wir reisen durch ein Land, das uns gleichzeitig Chicago Jazz, Miami Vice und New York Highlife bietet und das neben der Route 66, den Viehweiden von Texas und den Lachsflüssen von Alaska. Zwischen Kitsch, Fast Food, Naturwundern und Hollywood hat der Besucher fast die Qual der Wahl, wäre er eben nicht „in America“ und die Sache amerikanisch mit einem Schuss Unbedarftheit und tiefer Freude angehen würde. Let´s go heißt hier die Devise, die Ziele liegen auf dem Weg, egal zu welcher Jahreszit, in den Vereinigten Staaten wird man immer den idealen Urlaub finden.
Die Westküste vielleicht zuerst? Einmal in Los Angeles über den Sunset Boulevard von Hollywood nach Beverly Hills gondeln, oder doch lieber über die Straßen von San Francisco? Seattle ganz im Nordwesten ist auch sicher eine Reise wert, die Stadt des Grunge präsentiert sich quicklebendig und cool mit ganz viel Natur rundherum. Eine sehr reizvolle Strecke ist von Seattle die Küstenstraße durch die Bundesstaaten Washington, Oregon und Kalifornien. Hübsche Fischerdörfer, unberührte Natur, endlose Sandstrände und hervorragendes Essen warten dort auf den Besucher.
Oder vielleicht lieber etwas Spezielles, eine Tour durch das Taufbecken des Blues, von New Orleans nördlich durch das Mississippi Delta, an den Geburtsorten von Elvis, John Lee Hooker, Muddy Waters und anderen vorbei, hoch nach Memphis, um das Grab des „King“ zu ehren. Hier wird man von einem Festival zum nächsten kommen und den Delta Blues noch lange in den Gliedern spüren.
Wer den Süden schon kennt, sollte unbedingt im Sommer die Nordroute versuchen, von Chicago immer weiter westlich durch den Badlands National Park und den Black Hills hin zum beeindruckenden Yellowstone National Park. Das Mekka für Outdoor-Fans, mit einer überbordenden Flora und Fauna und riesigen Geysiren. Wer noch etwas Zeit hat, sollte hier südlich abbiegen: Durch das Land der Ureinwohner, der einsamen Straßen, der ganz großen Freiheit, sprich, der Filmkulisse von so vielen großen Regisseuren, an Salt Lake City vorbei, durch Utah hindurch zum Grand Canyon National Park. Yellowstone und Grand Canyon gehören zu den größten Naturwundern auf dieser Erde und wer es schafft, beide auf einer Reise gesehen zu haben, wird in sich danach eine seltsame Ruhe verspüren.
Wer Ruhe für eine Zeitverschwendung hält, der fühlt sich wahrscheinlich gleich nebenan von Arizona in Nevada heimisch. Lockere Sitten, Glückspiel und Las Vegas, die glitzernde Neonoase in der Wüste und die Stadt, die wirklich niemals schläft.
Hat man diese vielen Touren hinter sich gebracht, dann war man immer noch nicht auf Hawaii surfen, auf einer Bärensafari in Alaska, zum Paddy´s Day in Boston oder zum Alligator-Streicheln in Florida. Ob Urlaub in den Bergen, oder am Strand, gemütlich oder crazy, sportlich oder faul, es ist einfach so, in Amerika findet man alles für einen Traumurlaub und das immer und immer wieder.